Gerrit Zitterbart

Gerrit Zitterbart (1952 in Göttingen geboren) wurde in Hannover, Salzburg, Freiburg und Bonn von Erika Haase, Karl Engel, Lajos Rovatkay, Hans Leygraf, Carl Seemann und Stefan Askenase ausgebildet.
Am Beginn seiner Karriere standen internationale Wettbewerbserfolge in der Schweiz, in Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland. Gerrit Zitterbart hat sich als Solist und als Kammermusiker (u.a. 41 Jahre lang im Abegg Trio) profilieren können. Im Verlauf seiner langen Konzerttätigkeit gab er mehr als 3.500 Konzerte in über 50 Ländern. Sein Repertoire ist umfangreich auf über 75 LPs und CDs dokumentiert – mit modernen und historischen Flügeln gleichermaßen. Seit 20 Jahren präsentiert sich der Pianist auch auf historischen Clavieren, für Soloabende, Kammermusik, Lied und Klavierkonzerte mit Orchester findet er so neue Farben der Darstellung. 

Gerrit Zitterbart leitete von 1981 bis 2022 eine Klavierklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, seit 1983 als Professor. Hier studierten bei ihm junge Talente aus Deutschland, Dänemark, Polen, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Russland, Georgien, Israel, Japan, Korea, China, Kanada und den USA. Studierende aus der Hochschule Hannover und aus Masterclasses waren bei bedeutenden internationalen Wettbewerben in u.a. Paris, Moskau, Genf, Grosseto, Rom, Granada, Valencia, Dortmund, Berlin, Bonn und Tel Aviv erfolgreich.
Im Jahr 2012 gründete Gerrit Zitterbart in Göttingen den „Clavier-Salon“. Hier stehen ihm verschiedene historische Instrumente aus Wien, London, Paris und Berlin für vielfältige Konzertangebote zur Verfügung.

Aktuelle Informationen unter:
www.clavier-salon-goettingen.de und www.gerrit-zitterbart.de

Meisterkurs Klavier und Hammerflügel

„Historische Claviere können einen jungen Pianisten erschrecken, sie können aber auch zum Vergnügen und zur Inspiration werden. Das wird Prof. Gerrit Zitterbart in seinen Unterricht immer wieder mit einfließen lassen.
Es wird im Kurs die Möglichkeit geben, auf historischen Instrumenten dem originalen Klang auf die Spur zu kommen und dies für den modernen Flügel gewinnbringend einzusetzen.“